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Wie kann Strom aus Installationen, die aus EEG-2014/2017-Anlagen und Marktintegrationsmodell-Solaranlagen bestehen, messtechnisch erfasst werden?

Werden zu Solaranlagen, die dem Marktintegrationsmodell unterfallen (MIM-Anlagen) EEG-Anlagen hinzugebaut, die nicht dem Marktintegrationsmodell unterfallen (Nicht-MIM-Anlagen), ist die Regelung des § 33 Abs. 4 EEG 2012 zu beachten (vgl. dazu den Hinweis 2013/19 der Clearingstelle EEG, insbesondere die Abschnitte 2.3.1 bis 2.3.4 sowie die Messschaltbilder in den Anhängen 3.4 bis 3.7 zu typischen Fallkonstellationen).

Die im Hinweis 2013/19 gefundenen messtechnischen Lösungen sind auch dann anwendbar, wenn zu einer MIM-Anlage eine Nicht-MIM-Anlage zugebaut wird, die dem EEG 2014 oder Folgefassungen unterfällt und bei der ggf. für den selbstverbrauchten Strom die EEG-Umlage zu entrichten ist (vgl. dazu Empfehlung 2014/31 der Clearingstelle, insbesondere Abschnitt 5.3.2).
 
Wird jedoch ein gemeinsamer Messwert mehrerer Anlagen, die nicht alle dem Marktintegrationsmodell unterfallen, entsprechend der jeweiligen
Anlagenleistung aufgeteilt, verstößt dies gegen § 33 Abs. 4 EEG 2012. In der Folge verringert sich - jedenfalls für die MIM-Anlage und die bereits vor der MIM-Anlage in Betrieb genommene Nicht-MIM-Anlage -gemäß § 33 Abs. 4 Satz 2 EEG 2012 der Vergütungsanspruch. Bislang ist ungeklärt, ob diese Verringerung auch eine Nicht-MIM-Anlage betrifft, wenn diese nach dem Inkrafttreten des EEG 2014 zu einer Nicht-MIM-Anlage hinzugebaut und der Strom aus beiden Anlagen über eine gemeinsame Messeinrichtung abgerechnet wird.

 

Die Clearingstelle weist darauf hin, dass mit Inkrafttreten des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) die Regelungen zur Messung bzw. zum Messstellenbetrieb für EEG- und KWKG-Anlagen grundsätzlich im MsbG geregelt werden. Zu Anwendungsfragen, die sich für EEG-Anlagen aus dem MsbG ergeben, hat die Clearingstelle u.a. die Empfehlung 2016/26 und die Empfehlung 2018/33 beschlossen.

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