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Rechtsprechung

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Rechtsprechung: BGH – EnZR 58/23
Aktenzeichen: EnZR 58/23
Gesetzesbezug: EnWG

Sachverhalt: Die Parteien streiten über die Rückzahlung von Stromentgelten, welche die Klägerin für den Lieferzeitraum vom 1. Januar bis zum 27. Januar 2019 an die Rechtsvorgängerin der Beklagten gezahlt hat. Die Klägerin ist an das Mittelspannungsnetz angeschlossen und hatte für den streitgegenständlichen Zeitraum einen Stromliefervertrag mit der Streithelferin geschlossen. Aufgrund eines systembedingten Fehlers erfolgte die Anmeldung der Marktlokation bei der Netzbetreiberin nicht rechtzeitig.

5.4769363
Rechtsprechung: BGH – EnZR 57/23
Aktenzeichen: EnZR 57/23
Gesetzesbezug: EnWG

Leitsätze:

5.207612
Rechtsprechung: BGH – V ZR 41/23
Aktenzeichen: V ZR 41/23
Gesetzesbezug: BGB

Leitsätze:

3.1760628
Rechtsprechung: BGH – EnZR 68/23
Aktenzeichen: EnZR 68/23
Gesetzesbezug: EnWG 2011

Leitsätze:

3.0379477
Rechtsprechung: LG Regensburg – 83 O 1435/23

Sachverhalt: Die Klägerin wechselte 2021 mit ihren Solaranlagen von der Einspeisevergütung in die Direktvermarktung. Die Beklagte zahlte für den Zeitraum Oktober 2021 bis zum 02.03.2022 zunächst die Marktprämie, stornierte diese später jedoch vollständig, da die Anlagen nach ihrer Auffassung in diesem Zeitraum nicht fernsteuerbar im Sinne des § 10b EEG 2021 gewesen sein. Die Klägerin bestreitet dies und hält die rückwirkende Vergütungsstornierung für unberechtigt.

Ergebnis: Verneint.

2.6837025
Rechtsprechung: BGH – EnVR 1/24

Leitsätze:

  1. Das Diskriminierungsverbot nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EnWG erfordert, vergleichbare Sachverhalte nicht unterschiedlich und unterschiedliche Sachverhalte nicht gleich zu behandeln, es sei denn, dass eine solche Behandlung objektiv gerechtfertigt ist.
  2. Es liegt im Entscheidungsspielraum des Verteilernetzbetreibers, für netzgekoppelte Batteriespeicher einen nach dem Leistungspreismodell berechneten Baukostenzuschuss zu erheben.
2.5818486
Rechtsprechung: Brandenburgisches OLG – 6 U 73/23
Aktenzeichen: 6 U 73/23
Gesetzesbezug: EEG 2017 §§ 14, 15, BGB

Sachverhalt: Die Klägerin betreibt eine Windenergieanlage, die an das Netz der Beklagten angeschlossen ist. Der technische Defekt eines Betriebsmittels der Beklagten veranlasste diese, die Anlage der Klägerin vorübergehend an ein anderes Umspannwerk umzuschalten. Die Beklagte forderte die Klägerin auf, die installierte Einspeiseleistung am vorübergehenden Anschlusspunkt auf 30 % zu reduzieren. Die Klägerin nimmt die Beklagte auf Entschädigung nach § 15 Abs. 1 Satz 1 EEG 2017 in Anspruch.

2.3047595
Rechtsprechung: BGH – XIII ZR 2/23

Sachverhalt: Die Klägerin betreibt eine hocheffiziente bestehende KWK-Anlage, deren Strom in das von der Beklagten betriebene Verteilernetz eingespeist wird. Die Parteien streiten über die Höhe des Zuschlags für die Stromeinspeisung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG), nachdem der Gesetzgeber die Zuschlagshöhe abgesenkt hat.

2.0473597
Rechtsprechung: OLG Düsseldorf – VI-3 Kart 230/23 (V)

Sachverhalt: Beschwerdegegnerin ist die Bundesnetzagentur (BNetzA). Der Beschwerdeführer ist Betreiber einer Biomasseanlage und hatte ein Gebot in der Ausschreibungsrunde zum Gebotstermin am 1. April 2023 abgegeben. Sein Gebot lag oberhalb der Zuschlagsgrenze und wurde deshalb von der BNetzA nicht berücksichtigt. Er macht geltend, dass mehrere andere Gebote zu Unrecht bezuschlagt wurden und sein eigener Ausschluss daher rechtswidrig sei.

Ergebnis: Bejaht.

1.8908439
Rechtsprechung: VG Gießen – 1 K 1167/23.GI
Aktenzeichen: 1 K 1167/23.GI

Sachverhalt: Der Kläger begehrt eine behördliche Auskunft über 

(i) die Anzahl der Anträge zur Installation von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen auf oder an denkmalgeschützten Gebäuden sowie 

(ii) Informationen über die Zahl und Gründe der abgelehnten Anträge im Zeitraum 2020-2022 als Umweltinformationen im Sinne des § 3 Abs. 1. HUIG.

Ergebnis: Bejaht.

1.8694054
Rechtsprechung: Brandenburgisches OLG – 6 U 56/24

Sachverhalt: Die Klägerin betreibt eine Photovoltaikanlage auf einem verfüllten ehemaligen Kiestagebau, die Beklagte ist zuständige Netzbetreiberin. Die Beklagte verweigert die Anerkennung der Anlage als förderfähig im Sinne des EEG, da es sich entgegen der klägerischen Auffassung nicht um eine „sonstige baulichen Anlage“ i.S.d. § 51 Abs. 1 Nr. 1 EEG 2014 handele. Die Klägerin begehrt Schadensersatz in Form der Differenz zwischen den erzielten Einnahmen aus sonstiger Direktvermarktung und entgangenen Einnahmen aus geförderter Direktvermarktung.

1.8156413
Rechtsprechung: BGH – XIII ZR 3/20
Aktenzeichen: XIII ZR 3/20
Gesetzesbezug: GG, BGB

Sachverhalt: Die Klägerin ist Betreiberin einer Windkraftanlage mit einer Nennleistung von 2,3 MW. Diese ist mit einer Leistung von 1,6 MW über den Netzverknüpfungspunkt des Beklagten an das Verteilernetz angeschlossen. Die Klägerin verlangt Zahlung von knapp 30.000 Euro aufgrund der verminderten Einspeisung. Zudem soll der Beklagte verpflichtet werden die Kosten des Umschlusses an ein Umspannwerk, an dem eine Volleinspeisung möglich ist, zu tragen. 

Ergebnis: Bejaht. 

1.8115015
Rechtsprechung: BGH – EnVR 83/20
Aktenzeichen: EnVR 83/20

Sachverhalt: Die Antragstellerin, ein Energieversorgungsunternehmen, betreibt u. a. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Nahwärmenetze und versorgt Letztverbraucher mit Wärme und Strom. In einem Wohngebiet belieferte sie mehrere Wohnblöcke über eigene Energiezentralen mit Wärme und Warmwasser, während der Strom von der örtlichen Netzbetreiberin (Antragsgegnerin) kam. 2018 plante die Antragstellerin, zwei Blockheizkraftwerke und zwei getrennte elektrische Leitungssysteme zu errichten, um auch Strom direkt an die Mieter zu verkaufen.

1.781819
Rechtsprechung: OVG Nordrhein-Westfalen – 10 A 1477/23
Aktenzeichen: 10 A 1477/23

Leitsätze:

1.7757032
Rechtsprechung: Thüringer OLG – 2 U 878/23

Sachverhalt: Die Berufungsbeklagte ist zuständige Netzbetreiberin des Berufungsklägers, der eine PV-Anlage betreibt und als sog. SLP-Kunde (Standard-Last-Profil) bei der Beklagten registriert ist.

1.7727047
Rechtsprechung: LG Köln – 90 O 77/08
Aktenzeichen: 90 O 77/08
Gesetzesbezug: StromNZV, EnWG 2005

Sachverhalt: Die Klägerin nutzt seit 2007 das Stromnetz der Beklagten zur Belieferung ihrer Kunden. Die Bundesnetzagentur hat 2006 die verbindliche GPKE-Festlegung zur Vereinheitlichung der Geschäftsprozesse und Datenformate im Strommarkt erlassen, deren Umsetzung bis 01.10.2007 vorgeschrieben war. Die Klägerin verlangt von der Beklagten Schadensersatz wegen verspäteter und fehlerhafter Umsetzung dieser Vorgaben sowie des empfohlenen UTILMD-Handbuchs, da ihr hierdurch erheblicher manueller Mehraufwand entstanden sei.

Ergebnis:  Verneint.

1.7643309
Rechtsprechung: OVG Nordrhein-Westfalen – 10 A 2281/23
Aktenzeichen: 10 A 2281/23

Leitsätze:

1.7599282
Rechtsprechung: LG Dessau-Roßlau – 2 O 459/24
Aktenzeichen: 2 O 459/24
Gesetzesbezug: BGB, EEG 2023 § 3, GG

Sachverhalt: Der Kläger ist ein Kleingartenverein, dessen Mitglieder die Beklagten sind. Er begehrt gem. §§ 823, 1004 Abs. 1 BGB in Verbindung mit der Vereinssatzung die Beseitigung mehrerer Steckersolargeräte, die die Beklagten auf den Dächern ihrer Bungalows errichtet haben.

Ergebnis: Verneint.

1.7287879
Rechtsprechung: Brandenburgisches OLG – 6 U 99/23

Sachverhalt: Die Klägerin betreibt eine Photovoltaikanlage auf dem Dach einer Junghennenanlage und begehrt von der Beklagten, ihrer ehemaligen Netzbetreiberin, Schadensersatz wegen entgangener Vergütung sowie Verletzung der Informations- und Auskunftspflicht im Zusammenhang mit dem Netzbau gem. § 5 Abs. 5 f. EEG 2009.

1.6665189
Rechtsprechung: LG Stuttgart – 2 O 7/24

Sachverhalt: Der Kläger ist Anlagenbetreiber mehrerer Photovoltaikanlagen. Mit der beklagten Netzbetreiberin bestehen mehrere entsprechende Einspeiseverträge. Die Netzbetreiberin verweigert die Vergütung für Zeiträume, in denen die eingespeisten Strommengen mit ungeeichten Zählern gemessen wurden, da die Eichfrist der Zähler abgelaufen war. Der Anlagenbetreiber begehrt neben der Vergütung für die unberücksichtigten Zeiträume auch Zinsen sowie die vorgerichtlichen Anwaltskosten.

Ergebnis: Teilweise bejaht.

1.6558573
Rechtsprechung: LG Gießen – 3 O 5/24

Sachverhalt: Die Antragstellerin betreibt eine Photovoltaikanlage (PVA), die fertiggestellt und anschlussbereit ist. Sie beantragte bei der Antragsgegnerin, einer Netzbetreiberin, den Anschluss ihrer PVA an eine bestimmte Trafostation sowie die Abnahme des erzeugten Stroms. Die Netzbetreiberin lehnte den beantragten Verknüpfungspunkt ab, da dieser aus ihrer Sicht nicht der wirtschaftlich günstigste sei, und schlug einen alternativen Anschluss vor. Die Antragstellerin machte daraufhin den Netzanschluss- und Stromabnahmeanspruch im Wege einer einstweiligen Verfügung geltend.

1.6434212
Rechtsprechung: OLG Düsseldorf – 3 Kart 535/24

Leitsätze:

1.6231928
Rechtsprechung: BGH – XII ZR 76/24
Aktenzeichen: XII ZR 76/24
Gesetzesbezug: BGB

Leitsätze: 

1. Knüpfen die Parteien eines Mietvertrags den Beginn einer vereinbarten festen Vertragslaufzeit an den Eintritt eines bestimmten Ereignisses, hängt die Beurteilung, ob in der Schwebezeit ein befristetes Mietverhältnis vorliegt, maßgeblich davon ab, welche rechtliche Bedeutung nach den Vorstellungen der Vertragsparteien dieser Vertragsgestaltung zukommen soll.

1.6173248
Rechtsprechung: BVerwG – 7 C 4.24
Aktenzeichen: 7 C 4.24
Gesetzesbezug: BImSchG, TA Lärm

Sachverhalt: Die Klägerin begehrt die Aufhebung einer Nebenbestimmung der ihr erteilten immissionsschutzrechtlichen Genehmigung zum Bau und Betrieb mehrerer Windenergieanlagen, nach der der Anlagenbetrieb in der Nachtzeit nur schall- und leistungsreduziert zulässig ist. 

Ergebnis: Bejaht.

1.5697979
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