Der BDEW hat in der Studie zur Energieversorgung 2024 Kennzahlen des Energieverbrauchs und der Energieversorgung aus dem Jahr 2024 veröffentlicht. Weiter werden die Bereiche Stromwirtschaft, Gaswirtschaft, Fernwärmeversorgung, Wasserstoffwirtschaft, Entwicklung der CO2-Emissionen und die Strom- und Gaspreise der Haushalte betrachtet. Ein weiterer Aspekt sind die Entwicklungen im Raumwärmemarkt in Bezug auf bauen, wohnen und heizen.
Als Kernaspekte des Energiejahres 2024 werden die folgenden Punkte genannt:
- Neuerlicher Tiefststand beim Primärenergieverbrauch – Hauptursachen: fortschreitende Dekarbonisierung und weiterhin gedämpfte Konjunktur
- Leichte Verbrauchsanstiege bei allen leitungsgebundenen Energien (Erdgas, Strom, Fernwärme)
- Norwegen mit Abstand Hauptlieferant für Pipeline-Erdgas, LNG überwiegend aus den USA
- Gasspeicher zum Jahresende mit 80 % gut gefüllt
- Stromerzeugung um gut 2 % zurückgegangen
- Strom aus Erneuerbaren Energien erreicht neuen Rekordwert: 55 %, darüber hinaus erneuter Rekordzubau bei Photovoltaik
- Stromaustausch: Erneuter Importüberschuss – Import vor allem aus Frankreich und den skandinavischen Ländern
- CO2-Ausstoß der Energiewirtschaft weiter gesunken: gegenüber 2023 um 9 %, Minderung gegenüber 1990 nun bei 61 %
- Weiterer anteiliger Zuwachs beim Heizen mit Elektro-Wärmepumpen im Neubaumarkt – bei insgesamt sehr schwacher Bautätigkeit
- Endkundenpreise Haushalte für Strom und Gas gegenüber Vorjahr wieder gesunken, aber immer noch auf relativ hohem Niveau
Bemerkungen
Den Jahresbericht können Sie auf der Seite des BDEW www.bdew.de herunterladen.