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BMF: Gewinnerzielungsabsicht bei kleinen Photovoltaikanlagen und vergleichbaren Blockheizkraftwerken

Das Bundesministerium der Finanzen hat in Abstimmung mit den obersten Finanzbehörden der Länder vereinfachende Regelungen zur ertragssteuerlichen Behandlung kleiner Photovoltaikanlagen (bis zu 10 kW) und vergleichbarer Blockheizkraftwerke (BHKW) (bis zu 2,5 kW) erstellt.

Dabei werden diese Anlagen von der ertragssteuerlichen Erfassung ausgenommen, was den Bürokratieaufwand für die Besteuerung dieser Anlagen verringern soll. Die Betreiber erhalten die Möglichkeit, einen Antrag auf einen Verzicht auf die Besteuerung vorzunehmen. Dann wird ohne weitere Prüfung unterstellt, dass die Anlage ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird und deswegen eine steuerlich unbeachtliche sog. Liebhaberei vorliegt.

Der Betreiber kann wahlweise aber auch keinen Antrag stellen und die Gewinnerzielungsabsicht nach allgemeinen Grundsätzen nachweisen, um Verluste steuermindernd geltend zu machen.

 

Bemerkungen

Weitere Informationen erhalten Sie In der häufigen Rechtsfrage Nr. 2 „Welche steuerrechtlichen Auswirkungen hat der Direktverbrauch von Strom aus Solaranlagen?“.

Datum
Urheberschaft

Bundesministerium der Finanzen

GZ : IV C 6 - S 2240/19/10006 :006
DOK : 2021/0627224