Das 51. Fachgespräch der Clearingstelle zum Thema „Zukunftsperspektiven für das EEG – Rechtliche Änderungen und Digitalisierung“ fand am 23. April 2026 im Hotel Aquino – Tagungszentrum Katholische Akademie, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin-Mitte und parallel dazu als Liveübertragung online statt.
Auf unserem 51. Fachgespräch haben wir mit Ihnen über die Zukunft des EEG und daran anknüpfend über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Kontext des Energierechts diskutiert.
Bereits der 2024 gestartete Konsultationsprozess „Strommarktdesign der Zukunft“ des Bundeswirtschaftsministeriums hat verschiedene Optionen zur Weiterentwicklung u. a. des EEG aufgeworfen; zudem sind europarechtliche Vorgaben zu berücksichtigen. Mit dem EEG 2027, das sich zur Zeit in Planung befindet, soll nun zum 1. Januar 2027 ein neues Förderdesign umgesetzt werden. Sogenannte Contracts for Difference (CfDs) sowie eine stärkere Kopplung der Förderfähigkeit an systemdienliches Verhalten und Flexibilität sollen den Kern der EEG-Novelle bilden. Welche gesetzlichen Änderungen sind vor diesem Hintergrund zu erwarten?
Darüber hinaus haben wir den Einfluss der Digitalisierung auf die Entwicklung und Umsetzung des Rechts der Erneuerbaren Energien thematisiert. Aus verschiedenen Perspektiven wurden Marktkommunikations- und Abrechnungsprozesse sowie die Frage beleuchtet, wie etwa „Rulemapping“ die Implementierung der regulatorischen Vorgaben erleichtern kann. Zudem wurden die technischen Potenziale der Digitalisierung in den Verteilnetzen vorgestellt: Welchen Einfluss kann dies auf den Netzanschluss von EE-Anlagen bei ausgelasteten Verteilnetzen haben?
Diesen und weiteren Fragen haben wir uns auf unserem Fachgespräch gewidmet.
Ihre Clearingstelle EEG|KWKG