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Sind PV-Anlagen, die auf Gewässern schwimmen, vergütungsfähig?

Ja, wenn im Einzelfall die Vergütungs- oder Fördervoraussetzungen der jeweils maßgeblichen EEG-Fassung erfüllt sind.

Ob eine Fotovoltaikanlage auf dem deutschen Festland oder auf einem deutschen Binnengewässer errichtet wurde, ist für die Anwendbarkeit des EEG und die grundsätzliche Vergütungsfähigkeit nach dem EEG an sich ohne Bedeutung.

Im Falle einer auf einem Baggersee schwimmenden PV-Installation hat die Clearingstelle EEG in ihrem Votum 2014/2 entschieden, dass für den darin erzeugten Strom ein Anspruch auf die für Konversionsflächen erhöhte Vergütung nach § 66 Abs. 18a Satz 2 EEG 2012 i.V.m. § 32 Abs. 2 EEG 2012 (a.F.) besteht, weil sich der Baggersee innerhalb eines noch aktiven Kiesabbaugeländes befindet und die durch den Kiesabbau eingetretene ökologische Belastung der Fläche im maßgeblichen Zeitpunkt mangels Renaturierung weiterhin fortwirkte.

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