Behält eine 750-kW-PV-Installation den Anspruch auf die gesetzliche Marktprämie, wenn später eine PV-Installation größer 750 kW zugebaut wird und die Voraussetzungen der Anlagenzusammenfassung vorliegen?

Häufige Frage

erstellt am: 

08.05.2018

Textfassung vom: 

08.05.2018

zuletzt geprüft am: 

08.05.2018

Gesetzesbezug: 

Ja. Wird zunächst eine PV-Installation in Betrieb genommen, die als solche nicht ausschreibungspflichtig ist (weil die Leistung 750 kW nicht übersteigt), und danach innerhalb der zeitlichen und räumlichen Grenzen von § 24 Abs. 1 Satz 1 bzw. § 24 Abs. 2 EEG 2017 eine weitere PV-Installation errichtet, so behält die zuerst in Betrieb genommene PV-Installation mit einer installierten Leistung bis 750 kW ihren gesetzlichen Förderanspruch. Dies hat die Clearingstelle im Hinweis 2017/22 geklärt. Von diesem Grundsatz ist nur dann eine Ausnahme zu machen, wenn die Installationen nicht anhand äußerer Umstände voneinander abgrenzbar sind; zur Abgrenzung können vor allem unterschiedliche Inbetriebnahmezeitpunkte und ergänzend verschiedene Errichtungszeiträume herangezogen werden. In diesem Ausnahmefall ist die »Gesamtinstallation« – einschließlich des Leistungsanteils bis 750 kW – insgesamt ausschreibungspflichtig.

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