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Dürfen „ersetzte“ PV-Anlagen als Neuanlagen, Inselanlagen oder im Ausland betrieben werden?

Eine PV-Anlage, die auf Grund eines technischen Defekts, einer Beschädigung oder eines Diebstahls am selben Standort durch (eine) andere PV-Anlage(n) ersetzt wird, verliert ihren Anspruch auf die Einspeisvergütung nach dem EEG endgültig. Für den Strom, der mit der ersetzten PV-Anlage erzeugt wird, kann die Anlagenbetreiberin bzw. der Anlagenbetreiber somit keinen Vergütungsanspruch nach dem EEG mehr geltend machen.

Diese Regelung gilt auch für PV-Anlagen, die vor dem 1. Januar 2012 in Betrieb genommen wurden.

Die Verwendungsmöglichkeiten der ersetzten PV-Anlage außerhalb des sachlichen oder räumlichen Geltungsbereichs des EEG sind durch das Gesetz hingegen nicht beschränkt. Eine ersetzte PV-Anlage kann daher (nur) in Konstellationen betrieben werden, bei denen keine EEG-Vergütung geltend gemacht wird.

Näheres zu den "ersetzenden Modulen" erfahren Sie unter der häufigen Frage: "Behält ein PV-Modul den zum Inbetriebnahmezeitpunkt geltenden Vergütungssatz, wenn es später ausgetauscht wird?".

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