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Was gilt für Messeinrichtungen bei EEG-(Neu-)Anlagen?

Mit Inkrafttreten des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) am 2. September 2016 haben sich die Regelungen zur Messung für EEG-Anlagen grundlegend geändert. Es gilt § 10a EEG 2017, wonach für den Messstellenbetrieb (auch) für EEG-Anlagen die Regelungen des MsbG einschlägig sind.

Zu einigen Anwendungsfragen, die sich für EEG-Anlagen aus dem MsbG ergeben, hat die Clearingstelle die Empfehlung 2016/26, die Empfehlung 2017/27 sowie die Empfehlung 2018/33 beschlossen.

Des Weiteren ist auf unserer Antwort auf die häufige Frage Welche Zähler sind bei Solarstromanlagen bis 10 kW und Eigenverbrauchsschaltung gemäß EEG 2012 (ab 04/2012) nötig? zu verweisen.

Im Übrigen ist zu beachten, dass spezielle Anforderungen zur messtechnischen Erfassung der EEG-umlagepflichtigen Strommengen enthalten sind. Hierzu hat die Clearingstelle die Empfehlung 2014/31 (s. Kapitel 5) veröffentlicht. Dabei ist zu beachten, dass die Neuregelung zur messtechnischen Vereinfachung bzw. Schätzung in § 62b EEG 2017 in der ab 22. Dezember 2018 geltenden Fassung in der Empfehlung 2014/31 nicht berücksichtigt wurden. Dazu hat die Bundesnetzagentur den Hinweis 2019/2 (Messen und Schätzen) zur Konsultation gestellt.
 
Zu den messtechnischen Anforderungen zur Vermeidung einer doppelten EEG-Umlagepflicht bei Stromspeichern hat die Clearingstelle die Empfehlung 2017/29  veröffentlicht.
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