Netzeingriffe - mal mehr, mal weniger

Datum: 

11/2018

Autor(en): 

Heinz Wraneschitz

Fundstelle: 

Biogas Journal 11-12/2018, 70-73

Der Autor befasst sich mit Redispatch im deutschen Stromnetz (der Leistungsabschaltung von Kraftwerken zur Vermeidung regionaler Überlastungen), dessen Gründen, Verantwortlichen und den daraus resultierenden Kosten. Ferner wird die Wichtigkeit des Netzausbaus für den Klimaschutz festgestellt, begründet mit der deutlich angestiegenen Anzahl von Netzeingriffen und den damit verbundenen steigenden Ausgleichszahlungen. Die Redispatch-Energiemenge habe sich im ersten Quartal 2017 verdoppelt. Während ein Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) die besonders hohen Abregelungen mit der Verbindung zwischen windreichem Norden und sonnenreichen Süden begründe, lägen bei einem anderen ÜNB die Stabilisierungskosten zur Zeit stabil. Die unterschiedliche Handhabung der ÜNB mit der Problematik werden anschließend erläutert, wobei Phasenschiebertransformatoren (PST) zu einer positiven Entwicklung beigetragen hätten. Künftige Möglichkeiten zur Reduzierung der Redispatch-Kosten werden schließlich in Ausblick gestellt.

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